An jenem Tag, als über neuer Erde
Gott sein Antlitz neigte voller Macht,
Dem Wort gehorchten Sonne und Gestirne
Und Städte sanken unter seinen Bann.
Und kein Adler schlug mehr seine Schwingen,
In Schrecken drängten sich die Sterne an den Mond.
Das Wort, wie rosafarbenes Erglimmen,
Entschwebte stolz zum fernen Horizont.
Das Erdenleben hingegen liebt die Zahlen,
Darin für ewig mit dem Vieh vereint.
Denn jedes Sinnesstreben, jedes Ahnen,
Eine kluge Zahl vermitteln kann.
Ein Patriarch grauhaarig, erfahren,
Ein jener, der Gut wie Böse unterwarf,
Zögert auch nur einen Laut von sich zu geben,
Zeichnet stumm die Zahl in Staub und Sand.
Doch vergaß der Mensch in Alltagssorgen,
Was das Wort mit seinem Glanz vermag.
Bei Johannes klingt es unverhohlen:
Dass das Wort im Anfang bei Gott war.
Wir hingegen, gaben ihm enge Grenzen,
Grenzen unsrer falben Wirklichkeit.
Und wie Bienen, in vergessenen Waben,
Schwelgt der toten Worte dunkler Schwall.
В оный день, когда над миром новым
Бог склонял лицо Свое, тогда
Солнце останавливали словом,
Словом разрушали города.
И орел не взмахивал крылами,
Звезды жались в ужасе к луне,
Если, точно розовое пламя,
Слово проплывало в вышине.
А для низкой жизни были числа,
Как домашний, подъяремный скот,
Потому, что все оттенки смысла
Умное число передает.
Патриарх седой, себе под руку
Покоривший и добро и зло,
Не решаясь обратиться к звуку,
Тростью на песке чертил число.
Но забыли мы, что осиянно
Только слово средь земных тревог,
И в Евангельи от Иоанна
Сказано, что слово это Бог.
Мы ему поставили пределом
Скудные пределы естества,
И, как пчелы в улье опустелом,
Дурно пахнут мертвые слова.